Das „achte Weltwunder“? Ein Realitätscheck am Gardasee 🏍️🇮🇹
Nach den Kilometern der letzten Tage haben wir es heute bewusst entspannt angehen lassen. 83 Kilometer standen am Ende auf der Uhr – von Riva del Garda bis nach Desenzano.
Das Frühstück heute verdient ein eigenes Kapitel. Wirklich ausgezeichnete, handverlesene Sachen. Bevor wir die Varadero starteten, gab es noch einen kurzen Walk am Wasser, um Vorräte aufzufüllen. Die Stimmung am Gardasee am Morgen? Unschlagbar.
Die Strada della Forra – Weltwunder oder Touristenfalle?
Heute stand ein echter Klassiker auf dem Programm: Die Strada della Forra. Winston Churchill soll sie einst als das „achte Weltwunder“ bezeichnet haben. Na ja….
Für jemanden, der zum ersten Mal in Italien ist, ist die Strecke sicher spektakulär. Aber wenn man wie wir seit etlichen Jahren die italienischen Straßen unsicher macht, relativiert sich das Bild. Es ist nett, aber wir kennen wesentlich schönere Ecken.
Wer wirklich Fahrspaß und echtes Panorama sucht, sollte lieber die Strecke von Idro nach Gargnano nehmen.
Die restliche Strecke Richtung Ende des Gardasees war schön zu fahren, aber – wie gesagt – nicht ganz so aufregend, wie viele Reiseführer behaupten. Manchmal sind die Erwartungen, die durch das Internet oder alte Zitate geschürt werden, einfach ein bisschen zu hoch.
Man muss nicht jeden Tag hunderte Kilometer fressen, um die Reise zu genießen. Heute ging es um Entschleunigung und das Wissen, dass die wirklich versteckten Juwelen oft abseits der „Weltwunder-Schilder“ liegen.
Morgen geht es weiter – weg vom touristischen Trubel und tiefer hinein in den Stiefel! 🛵💨
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