Tag 18: Sciacca zu Fuß – Ein Schloss in den Wolken, Rettungs-Sprints und ein magischer Innenhof ☕🏰🌧️🎨

Veröffentlicht am 19. Mai 2026 um 20:53

Heute durfte unsere treue Varadero mal einen Tag lang verschnaufen. Nach den Kilometern der letzten Tage haben wir Sciacca komplett zu Fuß erkundet.

Frühstück mit Hafenblick & die verschlossene Grotte ☕⚓

Der Tag begann einfach perfekt: Ein entspanntes Frühstück auf der Terrasse mit einem grandiosen Blick über den geschäftigen Hafen von Sciacca. So lässt es sich leben! Unser Plan, die historischen unterirdischen Getreide-Grotten (Grotte del Caricatore) direkt bei unserem Hotel zu besichtigen, wurde allerdings jäh gebremst: Die Grotten waren leider komplett gesperrt. Schade, aber Sizilien hält eben immer Überraschungen bereit.

Der Aufstieg zum Castello Luna:

Also Planänderung: Blick nach oben! Die Burgruine, die so majestätisch über der Altstadt thront, sah von unten verdammt weit weg aus. Aber wir haben die Beine in die Hand genommen und uns durch die engen Gassen des San-Michele-Viertels nach oben geschraubt. Und siehe da: Das Castello Luna war absolut zu Fuß machbar.

Diese mittelalterliche Festung aus dem Jahr 1380 versetzt einen sofort zurück in die Zeit der Ritter. Berühmt ist sie für den tragischen „Fall von Sciacca“ – eine jahrhundertelange, blutige Fehde zwischen den Adelsfamilien Perollo und Luna, die die ganze Stadt in Atem hielt.

Wäsche-Rettung im Sprint-Modus 🏃‍♂️💨🌧️

Gerade als wir die Aussicht genossen, verdunkelte sich der Himmel. Es begann zu regnen! Und uns schoss es gleichzeitig durch den Kopf: Unsere Wäsche hängt draußen beim Hotel! Also hieß es: Kehrtwende und im sportlichen Laufschritt (knieschonend, so gut es ging) die Gassen wieder hinuntergesprintet. Wir haben es tatsächlich geschafft und die Wäsche rechtzeitig vor dem sizilianischen Guss gerettet.

Mittagssnack & Vorbereitungen 🍕⚓

Den Mittagssnack gab es dann auf der riesigen Terrasse in Sciacca mit Blick über das graue Meer, bevor wir uns eine gemütliche Pause im Hotel gegönnt haben. Schließlich mussten auch die nächsten Tage und die große Fährüberfahrt vorbereitet werden.

Die Magie des Nachmittags: Der Künstler, der selbst ein Studio ist 🎨✨

Am Nachmittag zog es uns noch einmal hinaus für einen Bummel – und das wurde der schönste Moment des Tages. Durch puren Zufall haben wir einen lokalen Künstler kennengelernt. Er hat kein normales Atelier, er ist quasi selbst sein eigenes Studio. Er hat uns in seinen privaten Innenhof mitten in Sciacca eingeladen. Ein absoluter Traum! Überall bunte Keramiken, Kunstwerke, Farben und diese typisch italienische, kreative Seele. Solche unvorhersehbaren Begegnungen sind es, die eine Reise unvergesslich machen.

Zum perfekten Abschluss dieses ereignisreichen Tages ging es am Abend in ein gemütliches Pub zum Abendessen, wo wir bei einem kühlen Getränk die Erlebnisse Revue passieren ließen. Morgen heißt es dann schon langsam: Abschied nehmen von dieser wunderschönen Insel.


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