48 Stunden Asphalt: Die Zweitagestour
Los ging es am Starttreffpunkt in Mödling. Die Route führte über die Weinbergstraße und die L4010 Richtung Lauskogel, weiter über Klausen-Leopolddorf und die Hochstraß. Über Steinhäusl und Kleinzell lief das Tempo gut, bis ein kurzer Regenschauer zu einer 20-minütigen Zwangspause zwang.
Danach rollten die Maschinen wieder über die Kalte Kuchl und den Ochsattel nach Kernhof. Vorbei an Mariazell und Gusswerk ging es zügig über Kapfenberg und Eppenstein nach Völkermarkt. Das erste Highlight folgte auf dem Seebergsattel mit dem Grenzübertritt nach Slowenien. Nach einer perfekten Anfahrt wartete die Pension Kanonier mit exzellenter regionaler Küche als Quartier für die Nacht.
Der nächste Tag begann mit dem Aufstieg über Tržič und den Loiblpass zurück nach Österreich. Über Klagenfurt folgte das fahrerische Kernstück durch das Gesäuse, über Wildalpen und Mürzzuschlag zum Semmering. Bis dahin lieferte das Wetter eitel Sonnenschein, doch am Semmering brach sprichwörtlich die Welt zusammen: Sturzbachartiger Regen erzwang den sofortigen Wechsel auf die Autobahn nach Wien.
Am Ende standen beeindruckende 936 Kilometer und 9.980 Höhenmeter auf dem Tacho – ein kompakter Ritt mit allem, was dazugehört.