Erste und wichtigste Nachricht des Morgens: Das Motorrad ist noch da! In einer Gegend, in der man die Maschine abends fast mit Handschellen ans Bett ketten möchte, ist das der erste Sieg des Tages.
Ein typisch italienisches Frühstück:
Der Tag startete heute... nun ja, „übersichtlich“. Ein Cappuccino und eine Brioche. Das war’s. Für uns Biker, die normalerweise ordentlich Energie brauchen, eher ein homöopathischer Snack. Aber egal, der Kaffee war gut und die Stimmung auch!
Herculaneum: Die „kleine Schwester“ mit dem großen WOW
Nach dem Frühstück ging es ab in die Geschichte: Parco Archeologico di Ercolano. Mein Arbeitskollege hatte absolut recht – danke nochmal für diesen Tipp! Es ist wie Pompeji, aber viel kompakter und man kommt den Ruinen wahnsinnig nah. Man spaziert durch 2000 Jahre alte Wohnzimmer, sieht Wandmalereien und Details, als wäre der Vesuv erst letzte Woche ausgebrochen. Es ist weniger überlaufen und man kann alles richtig aufsaugen. Ein echtes Highlight!
„Kein WLAN, kein Ticket, kein Vesuv“ – Der Fail des Tages 🌋🚫
Dann dachten wir uns: „Komm, wir fahren noch zum Vesuv hoch.“ Die Auffahrt war für das Motorrad ein Traum – Kurven, Aussicht, alles top! Aber oben angekommen, prallten wir gegen die digitale Mauer des 21. Jahrhunderts.
Man braucht für den Gipfel nämlich ein Online-Ticket. Und was braucht man für ein Online-Ticket? Richtig, WLAN oder mobiles Internet. Und was gibt es am Kraterrand des Vesuvs garantiert nicht? Genau: Empfang!
Wir standen da wie die „Blöden“ (wie viele andere auch). Kein Netz -> kein Ticket -> kein Vesuv. Wir haben uns das Ganze dann von unten angesehen – sah auch ganz nett aus, und wir haben uns das Geld gespart. Ein klassischer Fall von: „Gut gemeint, aber an der Technik gescheitert.“
Torre del Greco: Überlebenskampf im Stadtverkehr 🤯
Der Rückweg war dann wieder purer Adrenalin-Sport. Ich sage euch: In Torre del Greco fahren sie wie die Irren! Verkehrsregeln? Sind hier eher so etwas wie eine vage Empfehlung. Die Roller schießen links und rechts an dir vorbei, Autos drängeln, und du versuchst mittendrin, dein Bike und dein schmerzendes linkes Knie heil durch das Chaos zu manövrieren. Es ist laut, es ist dreckig, es ist chaotisch – aber es ist das pure Leben.
Feierabend auf der Terrasse
Jetzt sitzen wir wieder in unserer Casa Rosa auf der Terrasse. Wir genießen eine Flasche Wein, schauen auf das Meer und lassen den Wahnsinn des Tages hinter uns. Morgen geht es weiter Richtung Amalfi-Küste – immer ein Stückchen näher an Sizilien!
Wart ihr auch schon mal an einer Sehenswürdigkeit und seid am fehlenden Internet gescheitert? Schreibt mir eure lustigsten „Technik-Fails“ auf Reisen in die Kommentare! 👇
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