Nach einer erholsamen Nacht und einem kräftigen Frühstück war das Ziel heute klar definiert: Der Ätna. Der Vulkan ist nach wie vor aktiv, was die Anfahrt über die Autobahn und die anschließende, hervorragend ausgebaute Bergstraße nur noch spannender machte. Auf etwa 1.800 Metern Höhe erreichten wir einen Parkplatz. Hier war Endstation für unser Motorrad .
Während wir uns noch orientierten, flatterte mir plötzlich ein grünes Band um den Arm – das Zeichen für die nächste Etappe. Anton hat kurzerhand Nägel mit Köpfen gemacht und zwei Tickets für die "Green Bus" Expedition organisiert. Es geht weiter hinauf!
Zwischen Lavaströmen und Wolkenmeeren
Mit einem Allrad-Bussen ging es weiter bis auf 2.900 Meter. Die Landschaft hier oben ist surreal – eine Welt aus schwarzen Dünen, erstarrter Lava und schroffen Felsen. Unser Guide führte uns direkt an die Ausbruchstellen und erklärte uns die gewaltige Dynamik dieses Berges.
"Besonders beeindruckend war der Anblick des Dorfes, das im Jahr 2002 komplett von den Lavamassen verschlungen wurde. Ein mahnendes Beispiel für die Urgewalt der Natur. Der Blick vom Plateau in den Kraterbereich war einfach überwältigend. Die Luft ist dünn, der Wind pfeift, aber das Gefühl, hier oben zu stehen, ist unbeschreiblich.
Kurvenrausch
Die Abfahrt war ein echtes Highlight für jeden Biker. Kurve um Kurve schlängelten wir uns wieder talwärts, immer mit dem Blick auf die beeindruckenden Krater zur Rechten.
Der Ätna hat uns beeindruckt. Die Reifen sind eingefahren, die Köpfe voll mit Bildern.
Bis zum nächsten Trip!
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