Nach den tiefen Eindrücken im Anti-Mafia-Museum und der ersten Nacht auf dem italienischen Festland stand der heutige Tag ganz im Zeichen des sanften Dahingleitens. Die Devise hieß Strecke machen…
Perfekter Start ohne Tablett-Schubsen ☕🥐
Der Tag begann in Busalla absolut tiefenentspannt. Wir bekamen ein wunderbares Frühstück serviert – und das Beste daran: Es war ein echtes „No Self-Service“-Buffet! Kein Schlangenstehen am Automaten, kein Balancieren mit wackeligen Tabletts, sondern echter Service, bei dem einem die Leckereien direkt an den Tisch gebracht wurden. So lässt es sich als Biker standesgemäß in den Tag starten. Gut gestärkt ging es danach direkt zu den Motorrädern.
Fahren, fahren, fahren: Kurs Nordost 🧭💨
Die Varadero rollte heute wie von selbst. Die Route führte uns stetig Richtung Österreich, und wir haben heute vor allem eines gemacht: Meter. Kilometer um Kilometer fraß die Maschine den Asphalt, während sich die Landschaft langsam veränderte. Ein langes, intensives und ehrliches Stück Arbeit im Sattel, das nach den Tagen auf der Insel und dem Seetag auch ordentlich in die Knochen ging.
Das Ziel im Blick: Endstation Verceia 🏞️🏨🍹
Am späten Nachmittag erreichten wir schließlich Verceia, ein idyllisches Fleckchen direkt am Lago di Mezzola, kurz vor der Schweizer Grenze. Und hier haben wir einen absoluten Volltreffer gelandet: Ein wunderschönes Hotel mit einer grandiosen Terrasse und einem atemberaubenden Blick über das spiegelglatte Wasser und die steilen Felswände.
Nach den vielen Stunden auf Achse war die Luft dann aber auch endgültig raus. Die Erschöpfung des langen Ritts steckte uns in den Gliedern. Die devise: einfach nur absolut faul sein! Wir haben uns auf die Terrasse gesetzt, die Beine hochgelegt, den Blick auf den See genossen und die Seele baumeln lassen. Mehr brauchte es heute nicht, um glücklich zu sein.
Morgen wartet der große Dreiländer-Ritt über die Pässe der Schweiz und Liechtenstein bis nach Tirol auf uns.
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