Ich war noch niemals in Feichtenbach

Veröffentlicht am 2. Juni 2026 um 23:06

...ja, warum wohl? Ganz einfach: Weil ich mich verfahren habe! 🤷‍♂️ Aber wie heißt es so schön unter Bikern? Ein Umweg ist die schönste Verbindung zwischen zwei Kurven. Das macht also überhaupt nichts – im Gegenteil: 4.770 Höhenmeter und 378 km

  • Der rüttelnde Auftakt: Start in Stadlau, quer durch Ottakring und vorbei am Krapfenwaldl. Auf der Höhenstraße wurde das Fahrwerk beim traditionellen Kopfsteinpflaster-Rodeo direkt auf Herz und Nieren geprüft.

  • Die "Verfahrer-Schleife": Über Unterkirchbach, Mauerbach und Sieghartskirchen ging es hinein in den Großhonigraben. Vorbei an Mayerling und dem Schneerosenhaus landeten wir in Pernitz – und schließlich dank kreativer Routenführung im besagten Feichtenbach.

  • Das Pflichtprogramm: Über Gutenstein ging es zum Pflichtstopp in die Kalte Kuchl (Joghurteis - Zufuhr). Danach direkt den Ochsattel hochgejagt und über das Kernhofer Gscheid ab nach Mariazell.

    Nach der verdienten Pause in Mariazell ging es über Wienerbruck und den Annaberg wieder Richtung Heimat. Genau auf dem Teilstück zwischen Annaberg und Lilienfeld wartete dann ein ganz besonderes "Empfangskomitee".

    Die „freundlichen“ Herren von der Exekutive waren so unheimlich nett und haben unsere Motorräder einer extrem genauen Begutachtung unterzogen. Man gönnt sich ja sonst keinen Boxenstopp! Zum Glück war alles tipptopp, und wir durften die Bikes wieder starten.

    Über Hainfeld, Klamm und das kurvenreiche Laaben ging es schließlich zurück nach Alland, wo wir mit reichlich Kurven (und einem unfreiwilligen Feichtenbach-Zertifikat) in den Knochen den Heimweg antraten.

    Fazit: 380 Kilometer, jede Menge Kurven, ein neuer Ort auf der Landkarte und eine kostenlose Fahrzeugkontrolle. Ein ganz normaler, genialer Tag im Sattel!

 




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