Vom Wiener Asphalt ins Kurvenparadies

Veröffentlicht am 15. Juni 2026 um 23:06

 Der Startpunkt meiner heutigen Reise liegt im geschäftigen Wien Stadlau.

Über die Autobahn und gut ausgebaute Landstraßen geht es zügig Richtung Hainfeld. Hier wechselt die Kulisse sprunghaft von städtischem Grau zu sattem Grün. Mein Weg führt mich zuerst nach Kleinzell. Die Straße schmiegt sich eng an die Landschaft an und bietet genau den Rhythmus, den ich als Biker so liebe. Über die malerische Ramsau wedle ich entspannt dahin, genieße die frische Waldluft und die Ausblicke auf die Berge, bevor mich die Route wieder zurück nach Hainfeld führt.

Ich biege ab auf die L119 Richtung Bernau. Spätestens hier wird klar, warum das Voralpenland ein absolutes Eldorado für Motorradfahrer ist. Über Klammgrub zieht sich das Asphaltband hinauf zur Klammhöhe. Der Grip ist perfekt, das Grinsen unter meinem Helm wird immer breiter.

Nach der Passhöhe wechsle ich auf die L5193 und die L4002, die mich tiefer in den Wienerwald hineinführen. Die Straßen werden etwas schmaler. Ich steuere Neuwald und St. Corona am Schöpfl an.

Über die L127 rolle ich hinunter nach Schöpfgitter, wo ich auf die L110 wechsle. Dieses Teilstück verläuft parallel zur Autobahn Richtung Alland. In Alland angekommen, biege ich auf die traditionsreiche B11 Richtung Gaaden ab. Es ist das perfekte Ausrollen nach einem intensiven Kurventag.

Über die L2097 schlage ich schließlich den Rückweg ein und biege auf die Außenringautobahn A21. Eine Tour, die mir wieder einmal bewiesen hat: Das Gute liegt oft so nah!




Kommentar hinzufügen

Kommentare

Es gibt noch keine Kommentare.