Manchmal braucht es nicht mehr als einen freien Nachmittag, um die Varadero aus dem 22. Bezirk zu holen und eine ehrliche, abwechslungsreiche Runde zu drehen. Von Stadlau aus geht es zügig raus aus der Stadt und direkt hinein in das geschwungene Kurvenrevier des Wienerwalds und des Gölsentals.
🗺️ Der Routenverlauf
1. Zügiger Anflug & Einstieg in den Wienerwald
Startpunkt ist Wien Stadlau. Über die Südost-Tangente und die A21 geht es ohne langes Fackeln direkt bis Alland. Kaum liegt die Autobahnabfahrt hinter uns, schaltet der Kopf auf Genussmodus um: Die Straße schlängelt sich entlang der Schwechat über Klausen-Leopoldsdorf hinauf nach Hochstraß.
2. Über Steinhäusl & Altlengbach nach Stössing
Weiter geht es vorbei an Steinhäusl und Altlengbach. Ab hier lasse ich die stark befahrenen Routen komplett hinter mir. Die Strecke hinüber nach Stössing führt über sanfte Hügelketten und bietet wunderschöne Ausblicke. Ein traumhafter Abschnitt zum Dahingleiten und Aufsaugen der Landschaft.
3. Das Kurven-Highlight: Rohrbach, Kleinzell & Ramsau
Über die Ausläufer geht es hinunter nach Rohrbach an der Gölsen. Hier biege ich südlich ab in Richtung Kleinzell – und ab jetzt schlägt das Herz jedes Motorradfahrers höher:
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Kleinzell ➔ Ramsau: Die schmale Straße hinein in den Talschluss bietet griffigen Asphalt, enge Kehren und Wechselkurven im Wald.
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Fahrspaß pur: Die Varadero lässt sich trotz ihrer Masse wunderbar von einer Schräglage in die nächste drücken, während der Motor beim Herausbeschleunigen aus den engen Ecken seinen gewohnten V2-Sound bringt.
4. Heimweg über Hainfeld, Alland & Heiligenkreuz
Von der Ramsau fahre ich hinüber nach Hainfeld und nehme von dort wieder den Weg zurück in Richtung Wienerwald. Über Alland geht es vorbei an Heiligenkreuz entspannt zurück in Richtung Stadlau.
Fazit
Eine rundum stimmige Hausrunde: Nicht zu lang, extrem abwechslungsreich und mit der Schleife Kleinzell–Ramsau genau mit der richtigen Dosis Kurvenfutter gewürzt!
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